Freitag, 18. Juli 2008

Klimacamp vom 15. bis zum 24.August in Hamburg


„Ihre Bildungspolitik kotzt uns an, Frau Kultusministerin“

Pressemitteilung des LandessrecherInnenrates der Linksjugend [´solid] Niedersachsen:

Nach zahlreichen Schülerdemonstration in Niedersachsen fordern Landessprecher der Linksjugend [’solid] nun den Rücktritt der niedersächsischen Kultusministerin Heister-Neumann. “Die Schülerdemos stellen der niedersächsischen Landesregierung ein Armutszeugnis aus”, erklärt Antje Rosebrock, LandessprecherIn der Linksjugend [’solid] in Niedersachen.
“Die Schülerinnen und Schüler fordern zu Recht mehr Lehrer, kleinere Klassen und eine flächendeckende Versorgung mit Gesamtschulen.”, zählt Rosebrock die Forderungen der Schüler auf. Dazu käme dann auch noch das G8, das Turboabitur nach zwölf Jahren, bemängelt Fabian Hennig. “Wir sollen in immer kürzerer Zeit immer mehr lernen, aber Bulemielernen bringt nichts. Ihre Bildungspolitik kotzt uns an, Frau Kultusministerin.”, geht Hennig, Landessprecher der Linksjugend [’solid] Niedersachsen mit Frau Heister-Neumann hart ins Gericht.Dass die Schülerinnen und Schüler jetzt selber für ihre Interessen eintreten findet Hennig gut. “Es ist super, dass sich die Jugendlichen endlich gegen dieses Bildungssystem aussprechen und sich nicht von Einschüchterungsversuchen beeindrucken lassen.” In einigen Fällen hätten die Schulen die Demonstrationen als unendschuldigte Fehlzeiten eingetragen. “Es kann nicht sein, dass für Schüler und Schülerinnen das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit nicht gilt”, ergänzt Rosebrock.
Aber auch die Lehrer seien schon für bessere Lehrbedingungen auf die Straße gegangen. “Das zeigt, dass die Bildungspolitik der niedersächsischen Landesregierung nicht den not- wendigen Rückhalt in der Bevölkerung besitzt. Wir fordern Heister-Neumann zum sofortigen Rücktritt auf, denn sie hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Die Umgestaltung der Schulen von seelenlosen Lernfabriken zu humanistischen Bildungseinrichtungen ist deshalb das Hauptziel linker Schulpolitik. “, schließt Hennig ab.